Oculus Rift: „Das nächste große Ding“

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Die Oculus Rift ist eine Virtual-Reality-Brille mit besonders schnellen Bewegungssensoren. Das Display (Full-HD, 1920×1080 Pixel)  füllt praktisch das gesamte Sichtfeld aus. Für den Benutzer entsteht das Gefühl „im Spiel“ zu sein. Die Pressefritzen, die das Gerät testen konnten zeigten sich allesamt begeistert. Es könnte „das nächste große Ding“ sein. Neben Games gibt es auch viele andere Anwendungsmöglichkeiten (Industrie, Technik, Architektur), aber seien wir uns ehrlich: Ein Rollenspiel oder eine Flug- oder Weltraumsimulation mit dem Ding wären einfach nur geil.

Die ursprüngliche Idee zur Oculus Rift stammte von einem Designer an der University of Southern California. Die bisherigen Versuche VR-Brillen für Computerspiele zu enwickeln erwiesen sich allesamt aufgrund technischer Einschränkungen als untauglich (zu schwer, zu langsam, … einfach zu schlecht). Im Jahr 2012 gab es einen ersten Prototypen, den der Spiele-Entwickler John Carmack zu Gesicht bekam. Der war gleich so begeistert, dass er eine kompatible Doom 3 Version entwickelte. Im August 2012 startete eine Kickstarter-Campagne, mit dem Ziel USD 250.000 zu akquirieren. Das angestrebte Ziel wurde innerhalb von 4 Stunden erreicht. Die Kampagne schloss mit USD 2.437.429 ab. Eine Entwickler-Version wird bereits seit Anfang 2013 ausgeliefert. Seitdem schießen  Fan-Modifikationen zu Spielen wie Skyrim, Team Fortress 2 oder Mirror’s Edge aus dem Boden. Mitte Juni gab VR bekannt, dass sie eine Investorenrunde 16 Mio. USD für das Projekt dazu gewonnen haben. Veröffentlichung der Endkunden-Version wird mit Ende 2014 gerechnet. Für XBOX und PS4 gibt es immer wieder Gerüchte um Perhipherie für die Konsolen.

Auf jeden Fall nimmt das Projekt Oculus Rift weiterhin rasant an Fahrt auf und wir können es kaum erwarten das Teil selber in die Finger zu bekommen.

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