Facebook kauft für 19 Mrd. USD WhatsApp

Facebook-WhatsappMark Zuckerberg leistet sich den allseits beliebten Messaging-Dienst WhatsApp und macht dessen Chefs auf einen Schlag zu Milliardären.

Das komplette etwa 50-köpfige Team (!!!) wird übernommen und es fliesst massig Geld und Facebook-Aktien an Gründer und Mitarbeiter.

Warum Zuckerberg das macht? Weil der Facebook-Chat nicht mit Alternativen mithalten kann. Vor allem Jüngere kommunizieren vorzugsweise über Mobilgeräte und Facebook hat es bis jetzt nicht geschafft den Usern einen eigenen mobilen Messaging-Dienst schmackhaft zu machen.

Daneben ist Facebook in den letzten beiden Jahren bei den Themen Werbung, Datenschutz und Transparenz wiederholt in Kritik geraten und hat generell viel an Sympathie eingebüßt. Viele haben genau deshalb zu anderen Diensten wie WhatsApp gewechselt. Besonders die Jungen sind ihnen in Massen davon gelaufen.

WhatsApp hat sich dagegen längst weltweit in einer Vielzahl von Ländern durchgesetzt und dabei die Konkurrenz um Längen geschlagen. Täglich erstellen mehr als 1 Mio. Menschen einen Account bei WhatsApp und der Dienst wird wohl bald eine Mrd. Nutzer haben. Hier wiederum sind es gerade die Jungen, die WhatsApp besonders gern verwenden.

Der Kauf macht demnach sehr viel Sinn.

Spannend wird dabei die Reaktion der Kunden sein. Seit Bekanntmachung der Übernahme liessen bereits viele empörte Benutzer der App ihrem Ärger Luft. So kündigten sie an sofort ihre Accounts zu löschen und Alternativen zu nutzen.

Nettes Detail an der Geschichte: Der Boss von WhatsApp – der aus Kiew und ärmlichen Verhältnissen stammende Jan Koum – hat sich 2008 bei Facebook beworben … und eine Absage kassiert.

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